Über Mich

Geboren wurde ich 1960 im ostwestfälischen Isenstedt. Ich arbeite als Lehrer an der Max-Beckmann-Oberschule (ISS) in Berlin-Reinickendorf, bin verheiratet und habe eine Tochter. Wir wohnen seit Oktober 1997 in Glienicke, weil wir von Berlin-Schöneberg raus ins Grüne wollten.
Der SPD gehörte ich von April 1990 bis April 2006 an, war aber auch schon viel früher aktiver Jungsozialist und von 1978-1983 bereits SPD-Mitglied. Außerdem erlebte ich meine intensivste politische Zeit als Mitglied des linkssozialistischen SHB (Sozialistischer Hochschulbund) in Bielefeld. Nach meinem SPD-Austritt war ich zeitweilig Mitglied im Marxistischen Studentenbund Spartakus (MSB) und in der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP). Glasnost und Perestrojka in der UdSSR führten mich aus dieser Sackgasse heraus.
Meine Hobbys sind Musik und Rad fahren, ich interessiere mich für Geschichte, Philosophie und Anthropologie. In der Glienicker SPD arbeitete ich von 1998 bis 2004 in Vorstandsfunktionen, davon vier Jahre als Ortsvereinsvorsitzender.Von Oktober 2003 bis Oktober 2009 war ich Mitglied der Glienicker Gemeindevertretung. Außerdem war ich von März 2005 bis Mai 2007 Vorsitzender des Schulfördervereins Glienicke, dem ich seit 1999 angehörte, und arbeitete in der Elterninitiative “Pro Gymnasium” mit. Weiterhin beschäftigte ich mich am Beispiel der Leipziger Straße mit dem Versuch, die Gestaltung von Gemeindestraßen mit Hilfe von Bürgerbeteiligung an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger und nicht am PKW als solchem zu orientieren.Im November 2009 trat ich der Partei DIE LINKE bei. Von Ende April 2013 bis Oktober 2017 war ich Co-Vorsitzender der LINKEN in Glienicke.
Meine Kindheit und Jugend verbrachte ich in Ostwestfalen, legte 1980 am Espelkamper Söderblom-Gymnasium mein Abitur ab und studierte an der Universität Bielefeld das Lehramt für die Fächer Geschichte und Sozialwissenschaften.1989 und 1991 absolvierte ich das I. und II. Staatsexamen für das Lehramt Sek I/II, letzteres in Hamm/Westfalen, der Partnerstadt Oranienburgs. 1989 veröffentlichte ich mein Buch “Konservatismus und nationale Identität in der Bundesrepublik Deutschland” und verfasste zu diesem Themenbereich einige Zeitschriftenartikel. Meine wichtigsten Beiträge seit 2002 habe ich in meiner Reihe “Von Abendroth bis Zoologie”, Band 1 seit Dezember 2006 (Band 1) im Selbstverlag veröffentlicht. Band 2 (Beiträge 1998-2007) , Band 3 (Dreißig Jahre: 1978-2008),Band 4 (Dreißig Jahre, Teil 2: 1979-2009), Band 5 (Von Anfang an – Beiträge 1975-2010), Band 6 (Im neuen Jahrhundert, Beiträge 2001-2011), Band 7 (Nochmals ein Blick zurück nach vorn, Beiträge 1978-2012), Band 8 (Neue Pfade und wertvolle Erfahrungen, Beiträge 2001-2013) sowie Band 9 (Das Morgen im Heute, Beiträge 2009-2015) erschienen seither im Jahresrhythmus. Band 10 “Gegangene und gebliebene Weggefährten” kam im November 2016 heraus. Außerdem habe ich den Griechenland-Band „Chairetismata apo tin Ellada – Grüße aus Griechenland“ 2009 herausgegeben. 2011 erschien bei Peter Lang meine Biographie über “Arthur Stadthagen – Anwalt der Armen und Rechtslehrer der Arbeiterbewegung.” Es folgte die Edition “Arthur Stadthagen – Ausgewählte Reden und Schriften 1890-1917), ebenfalls bei Peter Lang im Jahr 2015. Hinzu kommt mittlerweile eine stattliche Anzahl von Zeitschriftenbeiträgen etwa für das “JahrBuch Arbeiterbewegung”, die “Berliner Stimme”, die “Junge Welt”, die “Mitteilungen des Förderkreises Bibliotheken und Archive der Geschichte der Arbeiterbewegung”, “Neues Deutschland”, “Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung”, “Globkult” u.v.m.
Meine weiteren publizistischen Vorhaben gelten der Novemberrevolution von 1918/19 und Georg Ledebour (1850-1947).
Zu Arthur Stadthagen promovierte ich am 14. Juli 2014 an der Fernuniversität Hagen zum Dr. phil. mit “magna cum laude”.